Markus Meier Joos:
100% für Stäfa
Stäfa steht vor wichtigen Entscheidungen. Unsere Gemeinde wächst, verändert sich – und soll dabei ihre Lebensqualität behalten. Es gilt, den Wohnungsbau so zu gestalten, dass auch Familien mit kleinerem Einkommen und ältere Menschen hier ein Zuhause finden. Es gilt, die öffentliche Infrastruktur mit Augenmass auszubauen, die Finanzen im Griff zu behalten und den öffentlichen Raum aufzuwerten. Und es gilt, den starken Zusammenhalt, der Stäfa ausmacht, zu pflegen und zu stärken.
Ich setze mich dafür ein, dass Stäfa sich gezielt weiterentwickelt – mit klaren Prioritäten, nachhaltigen Lösungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Bevölkerung.
Politische Schwerpunkte
In die Infrastruktur investieren
Die Gemeinde steht vor der Herausforderung, die Erweiterungen und Sanierungen der gemeindeeigenen Infrastruktur zu realisieren und zu finanzieren. Der Investitionsbedarf übersteigt derzeit die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Die Priorisierung der Vorhaben erscheint wenig gefestigt. Bauvorhaben brauchen aber eine verlässliche Planung und Finanzierung über mehrere Jahre.
Dafür setze ich mich ein:
- Eine verlässliche langfristige Finanz- und Investitionsplanung stellt die bedarfsgerechte Entwicklung und den Unterhalt der gemeindeeigenen Liegenschaften und der Infrastruktur sicher.
- Investitionen zur Sicherstellung der öffentlichen Kernaufgaben sind prioritär (Bushof, Schulraum, Alterswohnen, Sportinfrastruktur, ARAs, Strassen und Plätze).
- Alternative Finanzierungen prüfen: Die Zusammenarbeit mit Genossenschaften und Privaten kann zu schnelleren und besseren Resultaten führen und belastet die Finanzen der Gemeinde nicht.
Dem öffentlichem Raum Sorge tragen und aufwerten
Der Gemeinderat fördert und unterstützt eine attraktive Dorf- und Raumentwicklung. Bis 2024 hätte ein Konzept für die Aufwertung des öffentlichen Raums und die Mobilitätsentwicklung vorliegen sollen.
Die in der Zentrumszone beheimateten Detailhandels- und Dienstleistungsgeschäfte sind für ein lebendiges Stäfa und einen gut funktionierenden öffentlichen Raum wichtig. Das Wohnungsangebot ist wegen der Nähe zum Bahn-/Bushof und See und der teilweise moderaten Mietpreise attraktiv. Aufgrund der Aufzonungen ist davon auszugehen, dass dem Zentrum eine grosse bauliche Erneuerung bevorsteht. Es besteht somit die Chance zur Schaffung eines attraktiven Zentrums mit einer hohen Aufenthaltsqualität
Dafür setze ich mich ein:
- Die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes für das Gebiet rund um den Bahnhof unter Einbezug der wichtigsten Anspruchsgruppen führt zu den Rahmenbedingungen zur Schaffung eines attraktiven Zentrums mit einer hohen Aufenthaltsqualität
- Die Erstellung des Bushofs und die Erschliessung der Perrons weiter begleiten und die Realisierung mit hoher Priorität sicherstellen.
Gute Rahmenbedingen für die Entwicklung unserer Unternehmen
Stäfa ist nicht nur Wohngemeinde, sondern hat eine lange Tradition als Standort von erfolgreichem lokalem Gewerbe und Industrien mit globaler Ausstrahlung. Und ebenso ist Stäfa nach wie vor ein Weinbauerndorf. Diese einzigartige Kombination von Landwirtschaft, Wohnen und Arbeiten bestimmt die Identität von Stäfa wesentlich. Das grosse Angebot von Arbeitsplätzen macht unser Dorf attraktiv und lebenswert
Dafür setze ich mich ein:
- Stäfa bleibt ein attraktiver Steuer- und Wirtschaftsstandort
- Gute Rahmenbedingen erlauben weiterhin eine erfolgreiche Entwicklung von Gewerbe und Industrie und damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze.
- Die Wohnsituation in Stäfa, wie auch unsere guten Schulen leisten einen Beitrag zur Rekrutierung von Fachleuten.
Wohnungsbau fördern
Für Familien mit geringerem Einkommen ist die Wohnungsmiete eine finanzielle Herausforderung. Die mit der neuen Bau- und Zonenordnung geschaffenen baulichen Entwicklungspotenziale können dazu führen, dass bezahlbarer Wohnraum verloren geht. Ältere Menschen bleiben in ihren zu grossen Wohnungen, weil sie über keine Alternativen verfügen, die sie sich leisten können.
Dafür setze ich mich ein:
- Die Gemeinde übergibt ihr eigenes Bauland geeigneten Leistungsträgern (zum Beispiel Wohnbaugenossenschaften) im Baurecht (allenfalls mit Auflagen). Schon länger ansässige, weniger finanzstarke Familien werden als Mieter bevorzugt.
- Das Projekt Erweiterung Alterszentrum Lanzeln mit Alterswohnungen (Legislaturziel 22-26) wird mit mehr Energie als bisher weiterverfolgt. Es ist zu prüfen, ob die Abgabe des Vorhabens an eine Genossenschaft nicht zu schnelleren und besseren Resultaten führt.
Testimonials
Martin Kelterborn, Lic. rer. publ., Geschäftsführer
Hens Bonomo, Architekt
Ruedi Blattmann, Globaler Unternehmensberater
